Guten Abend, ihr Liebellen, 🙂

 

ich hab vorhin ein Geschichte wiedergefunden, die mir eine Frau vor sechs Jahren nach einem meiner VortrĂ€ge bei einem Hospizverein erzĂ€hlt hatte ... ❀ Sie hat mich gerade wieder voll erwischt, und ich möchte sie euch nicht vorenthalten~~~ â˜€ïžâ€ïžđŸŠ‹đŸŒˆ

 

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Warum?

 

Ich werde jetzt eine Geschichte erzĂ€hlen, die ich noch keinem Menschen erzĂ€hlt habe, weil sie keiner glauben wĂŒrde. Ich denke aber, dass ich sie erzĂ€hlen muss, falls es da draußen jemanden geben sollte, der vielleicht etwas Ähnliches erlebt hat, und der dann sieht, dass er nicht allein ist 


 

Vor drei Jahren habe ich alles verloren. Zuerst meinen zweijĂ€hrigen Sohn. Mein Mann fuhr rĂŒckwĂ€rts aus der Garage und ĂŒbersah Nils, der hinter dem Auto mit seinem Traktor spielte. Er war sofort tot. Mein Mann erhĂ€ngte sich eine Woche spĂ€ter in der Garage.

 

In den darauffolgenden Wochen wandten sich alle Freunde und Bekannten von mir ab. Meine beste Freundin wechselte einmal die Straßenseite, als sie mir mit ihrem Mann entgegenkam. Ich war fassungslos. Und allein. Völlig allein.

 

In meiner Verzweiflung ging ich jeden Tag in die Marienkapelle im Wald. Dort hatte ich in meiner Jugend viel Zeit verbracht. Die Marienstatue neben dem Altar sah so gĂŒtig aus, und ich hatte ihr frĂŒher viele Geheimnisse anvertraut. Nun jedoch schrie ich sie jedes Mal an, wenn ich vor ihr stand und weinte. „WARUM?“, schrie ich immer wieder in ihr liebes Gesicht. Es lĂ€chelte nicht, aber ihre Augen schienen auf jede Frage eine Antwort zu kennen. Warum nicht auch auf meine?
„WARUM, WARUM, WARUM?“ fragte ich sie, - doch es kam nie eine Antwort.

 

Eines Abends saß ich am Boden vor Maria. Mein RĂŒcken lehnte am kalten Altar. Wieder stellte ich ihr die alles entscheidende Frage, doch diesmal leiser: „Warum?“
Plötzlich hörte ich eine Stimme. Klar und deutlich, aber unglaublich sanft. Sie erfĂŒllte die ganze Kapelle. „Mama, ich bin nicht tot.“

 

Ich saß da und konnte nur noch weinen. Es war eindeutig die Stimme von Nils. Er sprach weiter: „Ich besuche dich oft. Manchmal siehst du mich, und manchmal spĂŒrst du auch, dass ich es bin. Weißt du noch, was meine Lieblingstiere waren?“
Ich flĂŒsterte: „Libellen. Du sagtest immer, dass sie verzauberte Feen sind, und dass sie Libellen heißen, weil sie so lieb sind.“

 

„Ja“, sagte Nils. Es hörte sich an, als wĂŒrde er lĂ€cheln. „Mama, wenn du nachher aus der Kapelle gehst, wirst du ein Eichhörnchen sehen, und auf seinem Kopf wird eine wunderschöne Libelle sitzen. Das werde ich sein. Ich besuche dich immer als Libelle. Und Papa kommt als Eichhörnchen. Er ist noch traurig, weil er dir so wehgetan hat. Er kann erst zu mir ins Licht kommen, wenn er weiß, dass du ihm verziehen hast. Ich habe ihm schon gesagt, dass er nicht schuld war, und er weiß ja jetzt auch, dass ich nicht gestorben bin, aber er wird immer traurig, wenn du wegen ihm weinst.“

 

Ich bekam fast keine Luft mehr, weil ich so sehr weinen musste, - vor Schmerz und vor GlĂŒck. Als ich die schwere TĂŒr der Kapelle öffnete, wĂ€re ich fast ohnmĂ€chtig geworden, aber ich sah im Licht der Abendsonne ein Eichhörnchen auf der Steintreppe sitzen. Auf seinem Kopf saß eine hellblaue Libelle. Blau war die Lieblingsfarbe von Nils gewesen.

 

Das Eichhörnchen sah mich an, und ich hatte das GefĂŒhl, als wĂŒrde alle Liebe dieser Erde aus seinen braunen Augen in mein Herz strömen.
Ich setzte mich auf die Treppe und sagte: „Ich hab dir doch lĂ€ngst verziehen, mein Schatz. Bitte geh jetzt zu unserem Sohn und sei nicht mehr traurig.“

 

Das Eichhörnchen kam langsam auf mich zu, kletterte auf meinen ausgestreckten Arm und kĂŒsste mich mit seiner feuchten Schnauze auf den Mund. Dann hĂŒpfte es auf die nĂ€chste Tanne und verschwand. Die Libelle saß noch lange auf meiner Schulter und flog irgendwann in den Himmel.

 

Seit jenem Tag sehe ich oft Eichhörnchen und Libellen. Dann lĂ€chle ich, - und ich weiß ganz tief in meiner Seele, dass die beiden immer bei mir sind. Ich gehe jede Woche mindestens einmal zur Kapelle, aber ich frage die Mutter Gottes nicht mehr nach dem Warum. Ich bete, und bevor ich gehe, sage immer ein einziges Wort zu ihr: „Danke.“

 

 

 

 

 

Jung und Gott


Begegnung mit Gott

«Mitten im GefÀngnis stand Jesus neben mir»

Turgay Yazar ist der PrĂ€sident eines Rocker-Clubs und lebt durch illegale GeschĂ€fte. Als er gefasst wird, muss er zehn Jahre ins GefĂ€ngnis. Doch am Ende seiner Haftzeit hat der Deutsch-TĂŒrke eine ĂŒbernatĂŒrliche Begegnung mit Jesus, die alles auf den Kopf stellt. Das ist seine Geschichte...

Turgay Yazar
Nichts und niemand konnte mich brechen oder mich verÀndern. Ich war der PrÀsident eines Rocker-Clubs. Das war meine IdentitÀt, bestimmte mein Denken und mein Handeln. Mein Motto war: Macht kauft man sich nicht, Macht holt man sich, egal mit welchen Mitteln. Auch Geld hatte ich mehr als genug, ich besass Bordelle, Striplokale, Nachtclubs... Weil ich krumme Dinger drehte, war die Polizei stÀndig hinter mir her. Und eines Tages erwischten sie mich. Unter der höchsten Sicherheitsstufe verhafteten sie mich.

Leben als HĂ€ftling

Ich landete in der JVA Hechingen. Ein Beschluss untersagte mir, die oberen Stockwerke zu betreten, um zu verhindern, dass ich ĂŒber die Mauer hinweg Anweisungen an meine Leute draussen weitergebe. Ich war separiert, gut isoliert und unter stĂ€ndiger Beobachtung. Trotzdem hatte ich keine Probleme, mit meinen Leuten ausserhalb zu kommunizieren. WĂ€hrend der Jahre im GefĂ€ngnis konnte ich mein Imperium sogar noch ausbauen.

Jesus im GefÀngnis

Einmal sass ich in meiner Zelle und versuchte wieder einmal, Lösungen zu finden, um draussen alles zu regeln, als plötzlich eine gewaltige Kraft in meiner Zelle ausbrach. Ich konnte nicht sehen, warum, aber es versetzte mich in Furcht. Mein Herz raste wie verrĂŒckt und ich verstand nicht, was los war. Dann sagte eine Stimme auf tĂŒrkisch zu mir: «korkma», das bedeutet: «Hab keine Angst!» Ich fiel auf die Knie.

Aus dem Nichts kam ein Mann zu mir und sagte auf tĂŒrkisch: «Ich bin Jesus.» Seine Gegenwart war so gewaltig. Diese Kraft die von ihm ausging, erdrĂŒckte mich fast. Ich hatte solche Angst, dass ich es nicht wagte, ihn anzusehen. Dann sagte er: «Ab jetzt wirst du mir nachfolgen. Hab keine Angst. Ich, Jesus, bin mit dir.»

Wie geht das, Jesus nachfolgen?

Nach diesem Erlebnis besorgte ich mir von einem Beamten eine Bibel. Ich musste unbedingt mehr ĂŒber Jesus herausfinden, denn ich wusste nichts ĂŒber den christlichen Glauben. Meine Eltern sind ja Muslime und ich hatte keine Ahnung, wie man betet oder Busse tut.

Wort fĂŒr Wort nahm ich die Bibel auseinander. Einmal las ich im Buch Hesekiel, wie der Heilige Geist auf Hesekiel fĂ€llt und im selben Moment fiel der Geist Gottes auch auf mich. Seine Gegenwart war so stark zu spĂŒren, dass ich dachte, Jesus kommt wieder zu mir. Aber dann realisierte ich, dass der Heilige Geist erfahrbar ist und eine reale Kraft. Ich las die Verse nochmals: «Ich werde dir meinen Geist senden.»

Dann stiess ich im Neuen Testament auf das «Vater Unser». Ich wartete bis Sonntag, um es feierlich beten zu können. StĂŒck fĂŒr StĂŒck zeigte mir der Heilige Geist, wie man den Glauben lebt und Busse tut. Und immer tiefer begriff ich, was in der Bibel steht, und versuchte das auch umzusetzen. Ich wollte Jesus wirklich nachfolgen und dabei war es mir völlig egal, was andere Leute ĂŒber mich denken – und manche glaubten wirklich, ich wĂ€re verrĂŒckt geworden. Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Zeit im GefĂ€ngnis die beste meines Lebens war, denn ich habe dort durch die Begegnung mit Jesus wahre Freiheit erlangt.

Neuanfang

Nach und nach löste ich meine Verbindungen zu den kriminellen Machenschaften und gab alle meine GeschÀfte auf. Das passte einfach nicht zu Jesus, zu dem ich jetzt gehöre. Als ich frei kam, fing ich an, an meiner neuen Lebensaufgabe zu arbeiten: allen Menschen von Jesus zu erzÀhlen und sie zu ermutigen, sich mit Gott zu versöhnen.

Meine Geschichte soll Mut machen und zeigen, dass Gott auch fĂŒr Menschen wie mich einen Platz hat. Er hat mich befreit von Schuld, SĂŒnde und Schande. Er hat das Alte weggeschafft und es ist nicht zu vergleichen mit dem, was er mir gegeben hat. Ich durfte die Auswirkungen erleben, die es gibt, weil er fĂŒr mich gestorben ist. Allein diese unglaubliche Liebe, die er zu mir hat, hat mich verĂ€ndert. Alles, was ich schreibe, soll niemanden ĂŒberreden, sondern erklĂ€ren, dass Jesus real ist. Es kostet dich nichts, es einfach mal mit ihm auszuprobieren.


Der Heiland selbst spricht: "Die Hölle zu FĂŒssen wegen Handkommunion"


Die Ordensschwester Maria Cornelia Holewick (13.03.1911 bis 09.03.1985) erhielt vom Jesuskind ganz persönliche
Anleitung und FĂŒhrung. Der satanischen VerfĂŒhrungskunst ist es bekanntlich eben gelungen, eine in der ganzen Kirchengeschichte nie da gewesene Art des Kommunionempfangs hereinzubringen.


❖ Nie wurde den GlĂ€ubigen der Leib Christi auf die bloße Haut der Hand gelegt und nie mit den bloßen Fingern berĂŒhrt, sondern allermindestens auf ein TĂŒchlein in die Hand gelegt und von dort mit dem Mund direkt aufgenommen. Der frĂŒhere zeitweilige Kommunionempfang in dieser Art wird immer wieder fĂ€lschlicherweise als schon einmal da
gewesene «Handkommunion» behauptet.
❖ Die heutige Handkommunion wurde in Tat und Wahrheit erstmals in der Kirchengeschichte unter Papst Paul VI. (1963-1978) eingefĂŒhrt. Schwester Cornelia erhielt vom Jesuskind den ausdrĂŒcklichen Auftrag, die KirchenfĂŒhrung zu warnen:
➱ Das Jesuskind befahl mir — so die Schwester = an KardinĂ€le, Bischöfe, Priester und Ordensleute jene Worte zu schreiben: «Meine Schwester, ich habe dich bei Lebzeiten in die Qualen der Hölle versetzt (durch EntzĂŒndung des Trigeminusnervs am 1.07.1973), damit du all denen, die ich dir genannt habe, beweisen kannst, was das heißt, in der Hölle zu sein. Doch du hast nur einen Tag und eine Nacht die höllische Pein verkostet, doch aber durch mich getröstet.


Den KardinÀlen, Bischöfen, Priestern und Ordensleuten mit wenigen Ausnahmen des ganzen Westens, selbst davon
den Papst nicht ausgenommen, all diesen steht die Hölle zu deren FĂŒssen offen und das nur wegen der HANDKOMMUNION.

Die KardinĂ€le und Bischöfe tragen die Schuld, weil sie das beim Papst erzwungen haben. Der Papst hat die Schuld als mein Vertreter auf Erden, weil er schwach geworden ist und seine Unfehlbarkeit mit den FĂŒssen zertreten hat.
Die KardinĂ€le, Bischöfe, Priester und Ordensleute haben dem glĂ€ubigen Volk nicht nur den Glauben geraubt, sondern (durch den Glaubensabfall) auch den Himmel. Das ist das grĂ¶ĂŸte Verbrechen, was sie an den Meinigen tun konnten.


Meine Schwester, ich habe durch meinen Kreuzestod die Welt  erlöst, den Heiligen Geist in die Welt gesandt, damit die Meinen wissen, welchen Weg sie zu mir gehen sollen. Die KardinÀle, Bischöfe, Priester und Ordensleute haben
den Weg zerstört, welchen der Geist Gottes den Meinen geebnet hat. In meinem Zorn werde ich den Feinden meiner Kirche die Macht ĂŒberlassen, ĂŒber solche zu verfĂŒgen.» 
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Quelle: Aus: «AussprĂŒche des lieben Heilands an Schwester Maria Cornelia Holewick»,  aufgezeichnet von
Prof. Antonius Fabik, 19.10.1995†


„...unser grĂ¶ĂŸter Schatz, die Heilige Eucharistie!“ Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens
Wir Katholiken haben schon einen seltsamen Glauben


 


Ein allmĂ€chtiger und zeitungebundener Gott, der alles Existierende Selbst ins Leben gerufen hat, wird in einem StĂŒckchen Oblate gegenwĂ€rtig! Ist dieses „PhĂ€nomen“ aus menschlicher Sicht nicht ein solches Unding, eine solche Paradoxie und die grĂ¶ĂŸte Unbegreiflichkeit ĂŒberhaupt?   
Wie können wir so etwas glauben?
Wahrscheinlich können wir es aus menschlichem Vermögen heraus gar nicht, es ist eine Gnade Gottes, um die wir Gott bitten dĂŒrfen und sollen, wenn es uns zu schwerfĂ€llt, daran zu glauben. 


Indem wir den Worten Jesu Glauben schenken, wenn er sagt:   „Nehmt und esst alle davon, das ist mein Leib, der fĂŒr euch hingegeben wird“, und auch „nehmt und trinkt alle daraus, das ist der Kelch des Neuen und Ewigen Bundes, mein Blut, das fĂŒr viele vergossen wird zur Vergebung der SĂŒnden“,  schenken wir Ihm unser Vertrauen, dass wir nur durch Seinen Opfertod gerettet werden, und Ewiges Leben erlangen können. 
Gott schenkt uns gerade in Bezug auf die Heilige Eucharistie immer  wieder Wunder, um unseren Glauben zu stĂ€rken.   Eines der Ă€ltesten noch anhaltenden Wunder ist das Eucharistiewunder von Lanciano (bei Chieti, Italien) aus dem 8. Jhd. Vor den entsetzten Augen eines Basilianermönchs, der möglicherweise Zweifel hatte, wandelte sich wĂ€hrend der Konsekrationsworte die Hostie zum Teil in Fleisch und der Wein in die Gestalt frischen Blutes. Dieses gerann nach und nach zu fĂŒnf BlutklĂŒmpchen. Das Erstaunliche ist, obwohl die 5 geronnenen BlutklĂŒmpchen verschieden groß sind, wiegen alle einzeln genauso viel, wie wenn man alle 5 zusammen wiegt, genau 16,505 Gramm! 


Dahinter steckt sicher auch eine weitere, tiefe Aussage, die die Kirche lehrt, nĂ€mlich dass Jesus in der einzelnen Hostie genauso gegenwĂ€rtig ist, wie in allen geweihten Hostien zusammen. Wer sich mit Eucharistiewundern nĂ€her beschĂ€ftigt, wird feststellen, dass dies ein ĂŒberaus faszinierendes Thema ist. 

 In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen hat man zum Beispiel festgestellt, dass das Fleisch die Struktur von menschlichem Herzmuskelgewebe aufweist, oder dass das Blut die Blutgruppe AB+ hat (wie auch das des Turiner Grabtuchs!). Diese Blutgruppe gibt es ganz selten (3%), Blutgruppe AB + kann von allen Blutgruppen Blut empfangen.   Vielleicht ist dies auch ein Sinnbild dafĂŒr, dass das Blut aller Menschen vom Blut Jesu angenommen und gereinigt werden kann. 
Ist es uns beim Empfang der Heiligen Eucharistie eigentlich immer wieder wirklich bewusst, dass wir eine Gabe aus einer anderen Dimension, eine göttliche Gabe direkt vom Himmel, ja Jesus selbst empfangen dĂŒrfen? Jesus sagt in Johannes 6,51:   „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herab gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde ist mein Fleisch. Ich gebe es hin fĂŒr das Leben der Welt.“
Was nach der Wandlung noch so aussieht wie Brot und Wein, was sich anfĂŒhlt, was schmeckt wie Brot und Wein, das ist in Wirklichkeit nicht mehr Brot und Wein, sondern Leib und Blut Jesu Christi. Wie nahe ist uns doch unser Gott, indem ER sich von uns sogar verzehren lĂ€sst, auf dass wir in den „göttlichen Blutkreislauf“ eingehen und damit immer mehr „GottĂ€hnlichkeit“ erlangen, so wie wir sie vor dem SĂŒndenfall einst hatten. Diese Tatsache mit Herz und Seele zu verinnerlichen, wird wohl ein Leben lang fĂŒr uns eine Herausforderung bleiben. Mögen wir hier von unserer Seite dem Erlöser die angemessene Ă€ußere und innere WertschĂ€tzung  und Innerlichkeit  entgegenbringen, denn es hat unseren Gott, es hat Jesus alles gekostet. Wir können uns glĂŒcklich schĂ€tzen, dass diese Ă€ußere WĂŒrdigung in den Kirchen unserer Gemeinde noch möglich ist in Form der knienden Mundkommunion.   
Pater Pio sagte einmal:   „Oh wie werden sich die Menschen einmal wundern, dass dieser Heiland, der sich so unscheinbar in der Heiligen Hostie verbirgt, derselbe Heiland ist, der einst auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit kommen wird, um zu richten die Lebendigen und die Toten!“ 


Predigten von Bischof Oster aus Passau


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Geschieden und wieder verheiratet – Ein sehr persönliches Zeugnis ĂŒber einen beschwerlichen Weg in der Kirche

In GastbeitrÀge von Bischof Stefan Oster SDB

 

Eine mir bekannte Person hat mir die folgenden, sehr persönlichen Zeilen ĂŒber die Thematik der Menschen geschrieben, die in der Kirche nach einer ersten Ehe erneut in einer Partnerschaft leben – aus der Sicht eigener Betroffenheit. Sie ist mit der Veröffentlichung einverstanden, möchte aber ihren Namen nicht genannt wissen – auch um ihr persönliches Umfeld zu schĂŒtzen. Ich bin sehr dankbar und beeindruck von diesem Mut zur Ehrlichkeit – vor sich selbst, vor Gott und seiner Kirche.

 

Lange Zeit dachte ich, es ist alles gut.
Nach einer sehr schmerzhaften Trennung vom Vater meiner Ă€lteren Kinder, bin ich sehr schnell zur Einsicht gekommen: Es war das Beste fĂŒr uns alle! Diese Einsicht hat mir und auch meinen ehemaligen Mann geholfen, die Scheidung und die Zeit danach, fĂŒr uns beide und auch fĂŒr die Kinder so gut  es nur ging zu verarbeiten. DafĂŒr war und bin ich sehr dankbar, dass wir das damals so gut geschafft haben.

Nach einigen Jahren lernte ich meinen Mann kennen. Er gab mir von Anfang an das GefĂŒhl: Da bist du zu Hause. Und das ist bis heute so.

Als wir standesamtlich heirateten, war das sehr bewusst und fĂŒr beide die Entscheidung fĂŒreinander: „In guten wie in schlechten Zeiten, bis der Tod uns scheidet“, auch ohne den Segen Gottes.

In der folgenden Zeit engagierte ich mich in einigen kirchlichen EhrenĂ€mtern. Auch der Kommunionempfang fĂŒr Wiederverheiratete war bei uns in der Heimatpfarrei kein Tabu. Wie gesagt „Alles war gut!“

Bis zu dem Zeitpunkt, als mich die Ablehnung zu einem kirchlichen Ehrenamt, aufgrund meiner Lebenssituation, völlig aus der Bahn warf. Ich, die Gute (so dachte ich damals) fĂŒhlte mich plötzlich abseits, irgendwie nicht mehr willkommen in der Kirche. Und keiner (auch kein Priester) konnte und wollte mir erklĂ€ren warum.

Ich zog mich  von der Institution Kirche und vom Pfarrgemeindeleben zurĂŒck. Und Niemand schien es aufzufallen. Durch die Wut ĂŒber diesen Ausschluss entfernte ich mich auch immer weiter von Gott.
Nur die Sehnsucht nach Gott und Jesus Christus, die war immer da. Als ich im Rahmen eines Einkehrwochenendes die Aussprache mit einem Priester suchte, sagte ich das erste Mal (und das ĂŒberraschte mich damals selbst): „Ja, ich habe gegen ein Gebot Gottes verstoßen!“ Das war, so glaube ich, der erste Schritt zur Heilung. Heute hab ich das GefĂŒhl (und das wurde mir erst jetzt klar), dass das der Moment war, in dem ich mich wieder Gott zugewandt hab, und er hat seine HĂ€nde ausgebreitet um mich zu empfangen.

In der folgenden Zeit schenkte der Herr mir Begegnungen mit Menschen, Einsichten, Erkenntnisse, aber ich hatte auch viele RĂŒckschlĂ€ge. Bis ich vor knapp zwei Jahren die freiwillige Entscheidung getroffen hab, nicht mehr aktiv die hl. Kommunion zu empfangen.
Mein Gedanke dahinter: `Wenn ich mir bewusst bin, dass ich gegen das Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“ verstoße, ich daran nichts Ă€ndern kann und will, dann muss ich dieses Opfer bringen -aus Respekt vor dem hl. Sakrament der Ehe, und der Heiligkeit der Kommunion.
Hinzu kommt, dass ich meinen Kinder vermitteln will: Das „Ja“ zweier Menschen fĂŒreinander vor Gott ist heilig und endgĂŒltig. Ob es ankommt bei ihnen? Ich hoffe es!

In der Praxis war und ist das ein „Spießrutenlauf“. Es ist ja wie ein öffentliches SchuldeingestĂ€ndnis. Von meinem Umfeld hör ich so SĂ€tze wie: „Geh lass dich doch nicht einschĂŒchtern von der Kirche!“ „Du warst ja gar nicht schuld an der Scheidung!“
„Das ist doch ein ĂŒberholtes Verbot in der heutigen Zeit!“ usw. Es fĂ€llt mir immer noch schwer, öffentlich dagegen zu argumentieren. Im Herzen weiß ich, dass die Enthaltsamkeit richtig und heilsam fĂŒr mich ist.

Es ist wie Heilfasten: Es fĂ€llt am Anfang sehr schwer. Aber nach und nach gehen in Gedanken TĂŒren auf. Es eröffnen sich mir Erkenntnisse die ich sicher noch mit einem Seelsorger aufarbeiten muss und ich hoffe auf die Barmherzigkeit Gottes, dass er mir  meine Schuld vergibt.
Nach meinem menschlichen Empfinden, ist unsere Ehe und unser Leben, seit knapp zwanzig Jahren, sehr gut.
Meine grĂ¶ĂŸte Sehnsucht wĂ€re, dass ich einmal dieses „Ja“ von Gott zu meinem Leben mit meinem Mann und meiner Familie, so wie sie jetzt ist, in meinem Herzen spĂŒren wĂŒrde.
Ich weiß, wenn ich diesen Weg im Vertrauen mit Jesus gehe, dass alles gut wird, wie auch immer. Es ist ein Weg!

Was ich mir von der Kirche wĂŒnsche:

Bitte liebe Seelsorger, bitte liebe Ortpfarrer geht auf die Betroffenen aktiv zu. Sprecht sie an. Habt den Mut, das Thema auch in der Pfarrgemeinde anzusprechen. Ich habe mich in diesen beschriebenen Jahren sehr allein gefĂŒhlt. Da war kein Priester, der mal gefragt hĂ€tte: „Warum kommen Sie nicht mehr zum Gottesdienst?“ und „Warum ziehen Sie sich aus dem Pfarrgemeindeleben zurĂŒck?“
Und auch jetzt ist da keiner, der fragt: „Warum gehen Sie nicht mehr zur Kommunion?“ Da mĂŒssen doch bei einem Seelsorger alle „Alarmglocken“ lĂ€uten.

Warum ich das schreibe?

Ich spĂŒre bei vielen Geschieden Wiederheirateten eine gewisse Selbstherrlichkeit (kenne ich sehr gut von mir). Ich wĂŒrde sehr gerne ermutigen, einfach einmal das GesprĂ€ch mit einem guten Seelsorger zu suchen, jemanden der einem wirklich begleitet und der diese Lebenssituation ernst nimmt und zu dem man Vertrauen hat. Der Weg lohnt sich, das kann ich mit Bestimmtheit und mit großen Vertrauen auf Gott sagen.


„Gratwanderung“

Nachlassendes SĂŒndenbewusstsein fĂŒhrt in den Abgrund. Eine Humanisierung der SĂŒnde lĂ€sst das SĂŒndenbewusstsein absterben. Auch Ausreden wie, SchwĂ€che, Gewohnheit, Kindheitserlebnisse u. dgl. sind gefĂ€hrlich wenn sie die eigenen SĂŒnden verharmlosen. Haben wir fĂŒr die SĂŒnden unserer Geschwister ebenso fantasievolle Ausreden und Entschuldigungen parat wie fĂŒr unsere eigenen? Warum neige ich dazu meine SĂŒnden zu bagatellisieren? Bin ich vielleicht zu Stolz meine SĂŒnden vor Gott zu bekennen und Seine Vergebung zu erbitten? Es ist eine sehr gefĂ€hrliche Gratwanderung wenn man vor Gott seine SĂŒndhaftigkeit nicht erkennen und bekennen will? Hochmut und Stolz sind Wege zum Abgrund, nicht zum Himmel.

Sobald ich mich entschließe offen und ehrlich meine SĂŒnden zu bekennen ist der Widerstand gebrochen, Stolz und Hochmut fallen in sich zusammen, Demut lenkt unsere Schritte zum Herrn der uns schon von weitem sieht und mit offenen Armen entgegen kommt. Ich bitte den Herrn um Erkenntnis, um echtes SĂŒndenbewusstsein, um die Vergebung meiner SĂŒnden und um die Befreiung von Schuld und SĂŒnde. Und weil Er uns anspornt mit Vertrauen um viel zu bitten bitte ich, dass mein und unser aller Leben gelinge, dass Sein Wille auch unser Wille werde, dass Er unser Geschenk der Hingabe annehme und vervollkommene.

Das Reich Gottes ist mitten unter uns. Der Herr wirkt in uns, der Herr bewirkt Umkehr, der Herr ruft Seine Herde.


„Das grĂ¶ĂŸte Übel in der katholischen Kirche ist die stehende Handkommunion!“

40 Jahre Handkommunion in Spanien:

„Ein unglĂŒcklicher Jahrestag“ von Giuseppe Nardi
Quelle: Katholisches.Info vom 24.09.2016
 
Mundkommunion: Seit 40 Jahren Handkommunion in Spanien - ein "unglĂŒcklicher Jahrestag" 


(Madrid) Vor 40 Jahren wurde in Spanien die Handkommunion erlaubt. Am 18. MĂ€rz 1976 veröffentlichte das Generalsekretariat der Spanischen Bischofskonferenz eine PresseerklĂ€rung. Darin wurde bekanntgegeben, daß der Heilige Stuhl, damals regierte Papst Paul VI., einer Petition der Bischofskonferenz stattgegeben hatte. Der Bischofskonferenz wurde die Möglichkeit einrĂ€umt, neben der ordentlichen Form des Kommunionempfangs, der knienden Mundkommunion, in Spanien auch die Handkommunion zu erlauben.

Wörtlich hieß es:  “Der Heilige Stuhl gewĂ€hrt Spanien mit Dekret der Heiligen Kongregation fĂŒr die Sakramente und den Gottesdienst, erlassen am 12. Februar 1976, die Praxis der Kommunionspendung auf die Hand. Die Erlaubnis wurde auf Antrag Seiner Eminenz Kardinal Vincente Enrique y TarancĂłn, Erzbischof von Madrid und Vorsitzender der Spanischen Bischofskonferenz, gegeben, der diesen mit Schreiben vom 23. Januar in Übereinstimmung mit der in der XXIII. Vollversammlung der Spanischen Bischofskonferenz, die vom vergangenen 15. bis 20. Dezember in Los Negrales stattfand, getroffenen Vereinbarung, an die Heilige Kongregation fĂŒr die Sakramente und den Gottesdienst gerichtet hatte.

Die Bewilligung erfolgte gemĂ€ĂŸ den Normen des Schreibens der Heiligen Kongregation an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen, in deren PrĂ€ambel es heißt: ‚Jeder Bischof kann nach seiner Klugheit und seinem Gewissen in seiner Diözese die EinfĂŒhrung dieser Art der Kommunionspendung erlauben‘. Die Bewilligung verdrĂ€ngt nicht die Gepflogenheit, die Heilige Gestalt in den Mund zu empfangen, sondern fĂŒhrt zusĂ€tzlich zur bestehenden eine neue Art ein. KĂŒnftig können die GlĂ€ubigen, die zur Kommunion gehen, sich frei entscheiden, die Kommunion in den Mund zu empfangen, wie bisher, oder auf die Hand.“ Im Weiteren betonte die Bischofskonferenz, daß Papst Paul VI. mit der Instruktion Memoriale Domini ĂŒber die Art der Kommunionspendung vom 28. Mai 1969 festlegte, daß der „jahrhundertealte Brauch“ der Mundkommunion nicht geĂ€ndert wird. „Gleichzeitig gewĂ€hrte er den Bischofskonferenzen aber die Möglichkeit, zu prĂŒfen, ob es aufgrund einiger besonderer UmstĂ€nde angebracht sei, zusĂ€tzlich die Handkommunion zu spenden“, so die Spanische Bischofskonferenz, die 1976 von dieser „Möglichkeit“ Gebrauch machte. 
 
„Ein unglĂŒcklicher Jahrestag fĂŒr Spanien“, schrieb Secreteum meum mihi unter Verweis auf die Glaubenskrise, die mit der EinfĂŒhrung der Handkommunion einherging. Anders als von Papst Paul VI. betont, kam es zu einer systematischen VerdrĂ€ngung der knienden Mundkommunion. Seit Jahrzehnten wird dem weitaus grĂ¶ĂŸten Teil aller Erstkommunikanten die Handkommunion aufgedrĂ€ngt. Nur selten wird die ordentliche Form des Kommunionempfangs, die Mundkommunion, ĂŒberhaupt erwĂ€hnt. Dabei könnte die Handkommunion jederzeit abgeschafft, ja sogar verboten werden, nicht aber die Mundkommunion. De facto entstand in den vergangenen Jahrzehnten jedoch der gegenteilige Eindruck.
 
Königin Sophia beim Kommunionempfang 2010 in Barcelona


Sophia Margarita Victoria Friederika von Schleswig-Holstein-Sonderburg-GlĂŒcksburg und Hannover, Herzogin von Braunschweig-LĂŒneburg, Prinzessin von Griechenland und DĂ€nemark, von den Spaniern kurz Sophia von Griechenland genannt, seit 1975 Königin von Spanien – ihren Titel behielt sie auch nach der Abdankung ihres Mannes König Juan Carlos I. bei –, ertrotzte am 7. November 2010 auch von Papst Benedikt XVI. die  Handkommunion, obwohl diese Praxis 2008 bei Papstmessen abgeschafft worden war. In der Heiligen Messen in der Sagrada Familia von Barcelona war fĂŒr die GlĂ€ubigen eine Kniebank aufgestellt, um die Heilige Kommunion kniend und in den Mund empfangen zu können. Die Königin war offensichtlich von anderer SensibilitĂ€t als der Papst. Das Verhalten einer Königin findet nicht nur in ihrem Land Medienaufmerksamkeit, sie eine Identifikationsfigur mit Vorbildcharakter sein sollte. Erstaunlich war der Umstand auch wegen der Herkunft der Königin. Bis zu ihrer Eheschließung mit dem spanischen Thronfolger gehörte sie, wie ihre Familie, der griechisch-orthodoxen Kirche an, die ausschließlich die Mundkommunion kennt. Die Zahl der GlĂ€ubigen, die die Mundkommunion wĂŒnschen, nahm in den vergangenen Jahr wieder zu. Nicht ĂŒberall ist dies erwĂŒnscht. Manchenorts wird ihnen die Kommunion verweigert, oder sie werden von Priestern angefaucht, so geschehen sogar beim Requiem fĂŒr Bischof Kurt Krenn im Februar 2014 in der Kathedrale von St. Pölten. 

GlĂ€ubige, die zum Kommunionempfang niederknien, wĂŒrden einen fließenden Kommunionempfang stören und Zeit kosten, heißt es. Die Spendung und der Empfang des Leibes Christi als NebensĂ€chlichkeit und ZeitrĂ€uber bestĂ€tige, so Kritiker, daß mit der „Mahl-Theologie“ im „Geist des Konzils“ nicht nur ein Entsakralisierung Einzug hielt, sondern der Glauben an die RealprĂ€senz schwerer Schaden zugefĂŒgt wurde.

Angeregt vom Vorbild Benedikts XVI. brach ein spanischer Priester das Tabu Mundkommunion und widerlegte die AllgemeinpĂ€tze, die kniende Mundkommunion sei â€žĂŒberholt“  und interessiere „niemanden“ mehr. Er stellte in seiner Pfarrei eine  Gleichrangigkeit zwischen beiden Formen des Kommunionsempfangs her. Da die GlĂ€ubigen sich in Zweierreihen fĂŒr die Handkommunion anstellten, stellte er fĂŒr eine Reihe eine Kommunionbank auf. Er erklĂ€rte den GlĂ€ubigen sein Vorhaben. Diese können sich seither, jeder nach seiner SensibilitĂ€t, in die entsprechende Reihe stellen. Innerhalb kurzer Zeit zeigte sich, daß gut die HĂ€lfte der Besucher der Sonntagsmessen den knienden Empfang der Mundkommunion bevorzugte. Auf diese HĂ€lfte war in den Jahren zuvor  keine RĂŒcksicht mehr genommen worden. In den Werktagsmessen gilt seither fast ausnahmslos der Empfang der Mundkommunion.



Die Letzten Dinge und was beim persönlichen Gericht zÀhlt

Gedanken von Pfr. Hans Milch† (aus dem Jahr 1976)

 

Es wird – gerade heutzutage – im Zusammenhang mit Kirche und Religion so viel von "Weltoffenheit", "Weltdienst", "sozialem Engagement", "ZeitgemĂ€ĂŸheit" usw. geredet. Aber wie ist es denn? Du weißt doch, wie die Jahre dahinrasen, wie schnell der Tod zur Stelle zu sein kann – erst recht in dieser Zeit! – ...  ....wie er plötzlich "die Sense schwingt" auf der Autobahn, im Betrieb, wie er sich unerwartet anmeldet vor dem Röntgenschirm des Arztes, wenn dem Assistenten zugeraunt wird: "CA!"  Heute schon kann es sein, morgen oder in einigen Jahren, jedenfalls wird es bald geschehen. Kein Zweifel. Dann wirst Du ausgezogen. All das, weswegen die Fabriken arbeiten, die RĂ€der rollen, die Renten oder Löhne erhöht bzw. nicht erhöht werden, weshalb die BetriebsrĂ€te mitbestimmend tagen, warum die Leute mit Aktentaschen und wichtigen Gesichtern durch Straßen und GĂ€nge laufen oder im prĂ€chtigen Mercedes das Diktaphon besprechen – all das wird es auf einmal nicht mehr geben.  

Du wirst ausgezogen werden – nicht bis aufs Hemd, nicht bis auf die Haut, sondern bis auf die – SEELE! Dann wird kein Geld helfen und keine Protektion, kein Anwalt und keine "Beziehung".  Dann wird es heißen:   "Nun komm! Zeig Dich! Du hast Deine Chance gehabt. Was ist damit? Was hast Du zu bieten? Oder hast Du von mir nichts gewußt?  War Dir nie etwas erzĂ€hlt worden von meiner Gegenwart im Tabernakel, von meinem Opfer um Deinetwillen, von Geist und Blut? War Dir das nicht Aufregung genug? Warum bist Du darĂŒber zur Tagesordnung ĂŒbergegangen!?  Schau nicht nach rechts und nach links und nach hinten! Da ist niemand. Kein Kollektiv, keine Mehrheit, keine gĂ€ngige Mode schĂŒtzt Dich ab! Du bist ganz allein! Nun, was ist!?" –

Meine Freunde, ich glaube, wir sollten anfangen, ernst zu machen. Sollten aufhören mit unserer Unwesentlichkeit und unserem inhaltsleeren Gemache.  Es gab Zeiten, da die Menschen noch erschĂŒttert werden konnten durch den furchtbaren Ernst Gottes ewiger Liebe! Das war das sogenannte  "finstere Mittelalter", wie es heute die Dummköpfe, die VerfĂŒhrer und VerfĂŒhrten nennen. 

Ach, wie war das so leuchtend hell, wach und menschenwĂŒrdig gegenĂŒber diesem finsteren 20. Jahrhundert!

Pfarrer Hans Milch.



Sandrigo Lurskys Foto.
Sandrigo Lursky an Jesus lebt
18 Std.

PhÀnomen der Nahrungslosigkeit

Die Nahrungslosigkeit von Bruder Klaus wÀhrend seiner letzten 20 Lebensjahre gilt dank der heutigen Wissenschaft als gesichert. D...ie Kirchengegner und Spötter kommen in arge Nöte, wenn sie mit medizinisch genau dokumentierten FÀllen von Nahrungslosigkeit in unserem Jahrhundert konfrontiert werden.

 

Alfonsina Cottoni 1902-1984

(Italien) 15 Jahre nahrungslos

53 Jahre lebte sie verkrĂŒppelt und krĂ€nklich. Nach einer Knochen-TB magerte sie bis zum Skelett ab. 1939 gab man ihr nach fĂŒnf Operationen nur noch zwei Monate zu leben.

Doch sie siechte leidend bis 1955 dahin. Damals wurde ihr eine Wallfahrt nach Lourdes ermöglicht, wo sie am 5. August nach Eintauchen in das Quellwasser und beim Krankensegen geheilt wurde. Der anwesende unglĂ€ubige Röntgenarzt bekehrte sich auf der Stelle. Die Muttergottes schickte Alfonsina als Botschafterin durch ganz Europa. Sie, die nie lesen und schreiben gelernt hatte, trat in vielen Staaten in der Landessprache auf und heilte viele Kranke. Sie besass auch die Gabe der Prophetie. Im Herbst 1969 verliess Alfonsinas Seele im Auftrag der Muttergottes ihren Körper. Fortan schlief sie, ohne je mehr Speise und Trank zu sich zu nehmen. Tausende pilgerten in ihre arme HĂŒtte und viele kehrten getröstet oder geheilt zurĂŒck.

 


Marthe Robin 1902-1981

(Frankreich) 34 Jahre nahrungslos

Es ist erhÀrtet, dass Martha seit ihrer Stigmatisation am 2. Februar 1937 keinen Tropfen Wasser und kein Bröckchen Brot zu sich genommen und keine Minute geschlafen hat. Die hl. Kommunion wurde ihr zweimal in der Woche gereicht.

Nach dem Empfang der hl. Kommunion gerĂ€t sie sofort in Ekstase und bleibt darin, bis ihr SeelenfĂŒhrer ihr am folgenden Morgen gebietet, in diese Welt zurĂŒckzukehren. Martha lebte arm in einem kleinen dunklen Raum und dessen Boden aus gestampfter Erde besteht. Der Körper der Stigmatisierten ist nur eine einzige Wunde, und zahlreiche Narben und Schorfstellen haben sich bei ihr infolge der langen Unbeweglichkeit gebildet. Martha erhielt viele Visionen vom Herrn: . ich werde der Herrschaft der Gottlosigkeit ein Ende setzen. Ich werde alle Hindernisse brechen und die PlĂ€ne jener zerstören, die das Licht hindern durchzubrechen... Gott behĂ€lt sich das Geheimnis vor bis zum letzten Augenblick... An der Stelle des Thrones des Tieres (Apokalypse) werden sich zwei glorreiche Throne erheben, der des hl. Herzens Jesu und jener des Unbefleckten Herzens Mariens.